Das SdKfz 251 Ausf.C war zu Beginn des Krieges das gepanzerte Gruppenfahrzeug der Panzergrenadiere, auch wenn sie diesen Namen erst Jahre später öffiziell erhielten. Eine genietete oder geschweisste Konstruktion basierend auf der 3-Tonner-Halbketten-Zugmaschine mit einer Panzerung bis zu 8mm ergab Schutz vor allen Infanteriewaffen. Bis zu 8 Grenadiere hatten leichten Zugang durch rückwärtige Türen. Zwei MGs waren die Standardbewaffnung dieser Ausführung. Auf Basis der Ausführung C wurden viele Abarten für verschiedene Waffengattungen und Einsatzzwecke gebaut und ausgerüstet.
Dazu lohnt es sich das bessere Modell im Diorama anzuschauen:
Das alte Tamiya-Modell kann gegen die neueren Dragon oder Trumpeter-Modell nicht mehr bestehen (Gummikette, Details etc.)
Bezeichnend für die Ausf. C der komplizierte genietete Aufbau mit den vielen verwinkelteten Panzerblechen.
Für die Zugführerfahrzeuge wurde die Ausf.C. im Laufe des Krieges z.B. mit der 2,8cm Panzerbüchse ausgestattet, um hier wenigstens etwas Feuerkraft zu verstärken.
Blick in den nach oben offenen Kampfraum. Die Panzerbüchse ersetzte das vordere MG 42.
Das Fahrgestell der Panzerbüchse fand solange Platz über den Hecktüren des Schützenpanzers.
Das Fahrzeug ist schon in sandgelb mit braunen Streifen abgetarnt.
Als Führungs- und Kommandofahrzeug wurde das Sdkfz 251 in der Variante /6 vielfältig auf Kompanie- und Batallionsebene eingesetzt. Die Versionen der ersten Kriegsjahre waren weithin sichtbar durch ihre große Rahmenantenne. Eine umfangreiche Funkausrüstung, sowie Verschlüsseldungsgeräte ("Enigma"") ermöglichten den Kontakt zu den unterstellten Verbänden und höheren Führungsstellen.
Markant die schöne Alterung, die großen Rahmenantenne, zusätzliche Antennensockel, sowie der hinten angebrachte ausfahrbare Funkmast.
Hier deutlich die zusätzlich an dem gepanzerten Aufbau angeschweisste Halterung des Funkmastes.
Zur Nahverteidigung blieben die zwei MGs der Grundausführung.
Hinten rechts die erweiterte Funkausrüstung. Die grauen Lackabplatzer sind ein Hinweis auf die ursprüngliche panzergraue Grundtarnung.
Markant die hoch angesetzte Brückenteile.
Als Pioniergruppenfahrzeug eignete sich insbesondere die Variante 251/7. Dies konnte die sogenannten Sturmstege zum Überweinden von Gräben und Brückenteilen seitlich aufnehmen und war zudem mit zusätzlicher Pionierausrüstung, wie Minen etc. ausgestattet.
Auch schmückten Material wie hier Rollendraht alle erdenklichen Stellen, wie z.B. den Bug.
Hier erkennt man die Lagerung der Sturmbrückenteile der Pionierausführung auf den seitlich angebrachten Höckern.
SdKfz 251/7 in Wintertarnausführung (Ostfront 1942) mit zusätzlicher 2,8cm Panzerbüchse.
Hier die besser detaillierten Sturmbrücken, sowie der Blick in den dicht bepackten Kampfraum.
Die auffällige 2,8cm Panzerbüchse ergab auch hier die dringend erwünschte Steigerung der Feuerkraft.
Schön auch hier die deutlichen Gebrauchs- und Kampfspuren am Fahrzeug, wo der weiße Winteranstrich die dunkelgraue Grundfarbe erkennen lässt.
Schlamm- und Dreckspuren sind Zeichen der beginnenden Tauperiode.
So sieht ein wahres Ostfront-Fahrzeug aus!
In der Variante Sdkfz 251/2 wurden die Fahrzeuge in ihrer Grundausführung als Schützenpanzer mit einem 81mm Granatwerfer und entsprechenden Munitionshalterungen ergänzt.
Äußerlich unterschieden sie sich nicht von der Grundausführung C.
Im Kampfraum der mittig angeordnete 81mm Granatwerfer, Halterungen für die Karabinder, sowie Munitionskisten. Das vordere MG 42 entfiel.
Im Russlandfeldzug wurden die unigrauen Fahrzeuge oft zusätzlich durch Tarnstreifen in grün oder sandgelb abgetarnt, um sie besser der Umgebung anzupassen.
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