Tschechische 30mm Zwillingsflak M53:

Das Flakgeschütz wurde während des Zweiten Weltkriegs in der Waffenfabrik in Brünn von J. Koucký entwickelt. Das Geschütz sollte auf deutschen U-Booten unter der Bezeichnung Br 300 montiert werden, diese Version ging nicht in Serie. ZB 303 Br dagegen war als Flugabwehrkanone bei den Bodentruppen konzipiert. Es wurden ca. 110 Stück hergestellt. Nach dem Krieg wurde die Entwicklung des Geschütztes fortgesetzt und die vz. 53 als gezogene Radversion definiert. Die 30-mm-Flugabwehr-Doppelkanone vz.53 besteht aus zwei Kanonen, die auf einem vierrädrigen Fahrgestell montiert sind. Ein automatischer Ladevorgang nutzt die Abschussgase für das nachfolgende Geschoss. Die Granaten sind in einem 10-teiligen Magazin gebündelt.  Das Geschütz war bis in die 60er Jahre im Einsatz. Später wurde die Kanone auf das V3S-Chassis umgestaltet und als 53/59 Lizard in Dienst gestellt. Die Kanonen wurden in der tschechoslowakischen Armee, in Jugoslawien und anderen Entwicklungsländern eingesetzt, wo sie in den 1960er und 1980er Jahren exportiert wurden.