Im Auftrag wird die 1:35 Replik eines ÖAF 7Tonner LKW mit Palfinger Kran erstellt. Dieses schöne Fahrzeug ist ebenso im Raum Mönchengladbach unterwegs. Als Basis für die Umsetzung dient der MAN 7Tonner von Revell, der für eine Annäherung an den ÖAF-7-Tonner einige Umbauten verlangt.

Die Version mit dem Palfinger-Ladekran zeichnet sich vor allem durch eine verkürzte Ladepritsche, den eigentlichen Ladekran zwischen Pritsche und Fahrerhaus, sowie die anders als die Bundeswehr-Version gestaltete Kabine.

Am Fahrerhaus werden die Einsickungen an den Seitenteile geschlossen. An der Front gibt es eine Aufdickung, das MAN-Logo wurde entfernt.

Viel entscheidender ist der Umbau der Kabine, die auf der rechten Seite keine Einbuchtung für das Reserverrad mehr hat, sondern dort geschlossen ist. An beiden Kabinenseiten sind zudem Lüfterflächen eingesetzt. Der Umbau erfolgt mit Evergreen-Profilen, die sich hier weiss von dem dunkelgrünen Originalbausatz absetzen.

Auf dem Dach der Kabine endet der Auspufftopf auf der rechten Seite und links eine Rundumleuchte.

Um die primitiven Bausatzgummireifen durch ein authentisches Profil mit Felgen zuersetzen, kommt ein Resinsatz von MR-Models zur Verwendung-diese sind hier schon grau grundiert.

Die Pritsche wird um 15% gekürzt, da aber dann die Seitenteile aus dem Bausatz nicht mehr passen und diese die Merkmalen der Verzurrung und Plane aufgegossen haben, müssen die Seitenbordwände neu angelegt werden.

Der Palfinger-Kran wird scratch in zusammengelegter Position zwischen Pritsche und Kabine aufgebaut. Er steht auf einem stabilen Trägerholm der mit dem Rahmen verschweisst ist. An diesem Trägerholm sind die ausfahrbaren Stützen für den Kranbetrieb befestigt, hier in Fahrstellung angelegt nach hinten geneigt.

Auf der rechten Seite des Kranes die Bedienungshebel. Verkabelung der Hydraulikleitungen führen vom Schaltelement zum Kran und zu den Seitenstützen.

Hier sieht man an der BW-Fahrerkabine die geschlossenen Flächen. Die hinteren Räderpaare bekommen neue, dünne Schmutzfänger aus dünnen Plastikcard.

Da das Originalfahrzeug für deutschen Straßenverhältnisse zugelassen wurde, ist am Heck neue Beleuchtungselemente und Warnschilder angebracht.

Fertig fürs Lackieren, Rückspiegel und Griffe an der Pritsche werden erst bei der Schlussmontage angebracht.

Als Ladegut dient ein zylindrischer Rundcontainer aus dem Fundus des Auftraggebers, hier jetzt scratch gebaut und schon in Rostmengende grundiert.

Er passt auf die Ladefläche des 7-Tonners.

Das fertige Modell ist wie das Original nach neuestem Stand komplett in NATO Grün lackiert. Um den Modell etwas mehr Abenteuer zu verleihen, habe ich es mit Erdspuren an Rädern und Fahrgestell versehen. Die zivilen Nummernschilder und das Logo des Eigentümers kommen später ans Modell.

Licht-Schattenwirkung wurde nur sanft eingesetzt, das Fahrzeug ist ja als Original sehr gepflegt. Hier die gekürzte Pritsche, jetzt mit den Griffen für die seitlich abklappbaren Borde.

Auch der Container wurde wie sein Vorbild nun gealtert, mit Schekeln und Kette versehen.

Als Platz für den 7-Tonner und  sein anderes Sammlungsfahrzeug, ein M023 BigFoot, ist ein entsprechender Stellplatz auf einer Betonfläche vorgesehen.

Für langfristige Freude an den Modellen natürlich mit einer passenden Acrylglashaube.

Die beiden Figuren von Royal Models sind für den Größenvergleich. Sie zeigen den "duschenden" Besitzer der Fahrzeuge und seine "Freundin". Den Wasserbeutel am Außenspiegel und das "Wasser" kann sprudeln.

Die beiden Figuren sind extrem natürlich und bringen den "Twinkle-in-the-eye" in die Präsentation.