Der Bergepanzer M31 basiert auf dem M3 Lee Panzer und wurde statt des Hauptturms mit einem Kranausleger ausgestattet und erhielt eine Bergewinde. Der Umbau begann ab Dezember 1942 und wurde bis Dezember 1943 in kanpp 800 Einheiten M31, M31 B1 und B2 produziert. Die Version M31 B1 basiert auf dem M3A3 Lee und die M31 B2 auf dem M3A5 Lee und ist an dem genieteten Aufbau erkennbar.

Der Panzer ist 5,64m lang, 2,72m breit und 3m hoch. Motorisiert mit dem 12 Zylinder General Motors 6046 Motor mit 410PS. Bei einem gewicht von 31 Tonnen kann eine Geschwindigkeit von 46km/h erreicht werden.

Der Bausatz ist aktuell aus 2017 vom Label Takom herausgebracht worden und besticht durch feinen, exakten Plastikguss. Variabel können verschiedenen Positionen, wie Fahrposition, Kran nach vorne oder im Einsatz mit Stützen umgesetzt werden. Da der Kran bis maximal 4,5 Tonnen heben konnte, sind hier am Modell Lasten wie Panzertürme, Motoren etc. realistisch.

Der Bausatz ist insgesamt unkompliziert zu bauen, auch wenn die Angüsse manchmal sehr gob an schwierigen Stellen angebracht sind. Wenige Ätzteile für Lüftergitter oder Lampenschutz ergänzen den Bausatz.

Der Kran kann in verschiedenen Arbeitsstellung angebracht werden - hier sind die Stützen am Mast angelegt, also in Fahrstellung. Die Anhängelast wird durch die am Heck angebrachte massive Stütze aufgefangen. Für das Kranseil ist ein gedrehter Draht im Kit enthalten, dieser allerdings ist sehr massiv und lässt sich kaum realistisch stramm darstellen, sodaß er ersetzt wurde.

Auch die Dummy-Gun ist fein nachgebildet, sowie das komplette Zubehör wie Ersatzlaufrollen und Zahnkränze. Hier auch die zusätzlich vorne angebrachte Abschleppkupplung sichtbar.

Laufwerk und Ketten sind sinnvoll umgesetzt und bestehen dann aus Einzelgliederketten und lange, fertige Kettensegmente.

Auch der ehemalige Lee-Turm hat nur noch eine Kanonenattrappe - er kann nach vorne, zur Seite und nach hinten Kranarbeiten verrichten. (Lukendeckel bleiben für die Schlussmontage frei).

Das Modell stellt einen M31 der "Operation Husky" - der Invasion Siziliens 1943 dar. Typischweise hat man einen Hellkhaki Farbton als Tarnung über den grünoliven Basisanstrich gesprüht. das Fahrzeug kann man ruhig als richtiges Arbeitstier gestalten, es stand schon in Tunesien im Einsatz und hat eine Überfahrt auf See hinter sich.

Die markanten großformatigen US-Sterne kennzeichen Werkzeugkisten und den Kranturm. Die Alterung bezieht diese Kennzeichen mit ein, Ablauf- und Rostspuren beleben das Modell.

Der Dummy-Turm mit dem Kranansatz. Die Luken sind geöffnet und können noch mit einer Besatzung versehen werden.

Das Heck und die Unterwanne weist typische Dreckspuren auf..Heavy Metal.