Der E-100 kommt nun in seinem letzten Einsatz in sein Diorama "Entwicklungsstopp". Sozusagen als Endpunkt einer extremen Panzerentwicklung in Deutschland. Auf dem Diorama wird seine operative Unbeweglichkeit und damit verbundener immenser Spritdurst deutlich. Zusammen mit einem Mini-Art-Gebäude rutscht der E-100 einen Schutthang hinunter, um sich hoffnungslos im Straßengewirr der Endkämpfe festzufahren. Zuerst baue ich hierfür den Rohbau mit den Ebenen und großen Bauteilen und prüfe dabei immer wieder, ob Fahrzeug und die Elemente zueinander passen.

Das Gebäude wird final koloriert und mit ersten Details wie Schilder, Plakate, Fenstern und einer Holzzwischendecke ausgestattet. Die Mauerteile werden wieder aus Styrodur gefertigt und graviert-sie können dann mit Acrylspray grundiert werden.. Auch wird in diesem Bauabschnitt das gesamte Gelände grundiert, so daß man hier schon die einzelnen Farben passend gestalten kann.

Wichtig auch die Stellprobe, denn hier können noch Korrekturen erfolgen, bevor es an die Ausstattung mit Schutt und Kleinteilen geht. Die Straßenelemente wie Strommasten, Poller und Zäune sind ebenfalls von MiniArt. Sie lassen gut verbiegen und altern.

Hausruinen erzeugen eine immense Menge von Schutt, der sich weitläufig rund um das Objekt verstreut. Dabe klebe ich die großen Schutteile oder z.B. hier das Gleisstück vorher schon fest an und fülle dann mit immer kleiner werdenden Schuttstärken auf. So versinkt der E-100 in einer richtigen Halde, die ich dann mit flüssigem Holzleim fixieren kann. Zum Schluss kommen Backsteine und Pflastersteine, sowie Pigmente zum Einsatz.

Hier sieht man gut, wie das Modell über zwei Ebenen sich in einer dynamischen Position präsentiert. (Die Umrandungen sind noch nicht koloriert, denn die müssen auch erst gut durchtrocknen!). Man kann in dieser Phase viele Kleinteile, die sich typischerweise unter den Abraum mischen, effektvoll drappieren. Diese müssen natürlich vorher bemalt werden.

Auch die Rückseite der Ruine ist die noch vorhandene ersten Etage (mit Klavierflügel) gestaltet. Ein alter Teppich dient als Einrichtungsrest, verstreute Notenblätter produziert der Kopierer. Im Erdgeschoss müssen zwangsläufig Bauteile des eingestürzten Gebäudes gefüllt werden.

Das fertige Diorama mit vielen spannenden Bildern finden Sie hier im Diorama "Entwicklungsstop"!