Im Auftrag entsteht ein spannungsgeladenes Diorama rund um einen Bundeswehr Schützenpanzer Marder 1A1+, die kampfwertgesteigerte Version der Startversion 1A1 mit Milan Panzerabwehreinrichtung und noch dem Heck-MG. Hier gezeigt als authentisches Erlebnis des PzGrenBatallions 73 auf dem Truppenübungsplatz Bergen-Hohne in den 70er Jahren.

Ausgangsbasis für das Modell ist der Tamiya-Bausatz in 1:35, wobei man hier die Version A2 wählt, in dem sind noch die Spritzlinge für die A1-Version enthalten, so daß man beim 1A1+ ankommt.

Aufgewertet wird das Modell mit einem Detailierungsätzteilesatz von Eduard, wie hier für die Nebeltöpfe mit Kettchen und die Schutzgitter etc. verwendet. Dazu kommt ein Messingrohr von Schatton, das natürlich das einfache Bausatzrohr um Länge übertrifft.

Alle Lüftergitter werden mit neuen Ätzteilgitter ersetzt. Als 3D-Print werden auch die zu klobigen Sichtluken ersetzt.

Am Heck und der Heckklappe bringen die Ätzteile eine spürbare Verbesserung der Detailtiefe. Die beigefügten Gummiketten werden durch 3D-Druck Einzelgliederketten von Perfect Scale ersetzt. Auch hier ist die neue Diehlkette wesentlich authentischer.

Alle Lüftergitter werden mit neuen Ätzteilgitter ersetzt. Als 3D-Print werden auch die zu klobigen Winkelspiegel ersetzt.

Werkzeuge und Halterungen an den Seitenfläche werden ebenso mit Ätzteilen aufgewertet, sie sind natürlich feiner.

Für die groben Frontscheinwerfer kommen hauchfein geprintete Frontscheinwerfer mit Schutzbügel als 3D-Druck. Die 20mm-Kanone bleibt in alle Richtungen beweglich.

Die Antennen werden ebenso mit haarfeinen Messingantennen ersetzt und erst zum Schluss angebracht, das gilt auch für die frontseitig angebrachten Zurrketten für den Eisenbahntransport. Auch entsprechende Gepäckstücke folgen erst nach der Kolorierung des Modell.

Probeaufbau auf einer Basis von 26x26cm. Drei Ebenen mit vorne abschüssig einer Vertiefung für das spätere Schlammloch, der Marder selber leicht abschüssig am Rand, dahinter auf einer leichten Erhebung ein Laubbaum, wie er typischerweise auf dem Truppenübungsplatz vorzufinden ist.

Die Vertiefung vorne links bekommt später eine Acrylglaseinfassung, sodaß man 20mm gefärbtes Giessharz dort eingiessen kann. Hier kann der Marder dann seine vordere Kette eintauchen.

Fünf Figuren - die Besatzung von Valkyrie mit Blick auf ihren festgefahrenen Marder und zwei Soldaten des Panzergrenadierbatallions mit Funkgerät bringen die Action und Größenvergleich in die Szene.

Als erstes Teil wird der Marder 1A1+ in seinem klassischen Gelboliv umgesetzt, hier natürlich mit Höhen und Tiefen, Flächen werden aufgehellt. Die dreiköpfige Besatzung mit der bereits gesetztem rotem Flaggenstock für bereit zum Abschleppen. werden als Teil der Panzergrenadiertruppe aufgebaut. Zusätzlich zur roten Flagge reicht der Richtschütze dem Kommandanten noch die grüne Flagge für Sicherheit und die gelbe Flagge für Störung/Ausfall.

Wagennummer 159 ist in diesem Fall authetisch.

Dazu passend das Y-Zeichen und das Verbandsabzeichen des PzGrenBlt 73, dem "Berliner Bären-Wappen".

Der gesamte Flaggensatz steht am Turm bereit. Der frühe Marder hier noch mit dem lafettiertem MG am Heck.

Auch authentisch, die Nummer 4 auf der Rückseite des Turmes. Hier sind jetzt auch die feinen Messingantennen als Ersatz für die groben Bausatzteile montiert.

Truppführer und Funker im olivgrünen Battledress der frühen Bundeswehrjahre.

Die zwei Panzergrenadiere mit dem Funktornister, G3 und Uzi kommen von Dolp.

Das fertige Diorama mit allen Figuren und dem schlammigen Wasserloch ("Marshy Grund") passt kompakt auf 26x26cm.

Hier kann der 30-Tonner schön in das Schlammloch eintauchen und man hat Durchblick bis auf die Laufrollen.

Mit etwas Vorsicht schaut die Besatzung, wie weit sich ihr Fahrzeug darin schon festgefahren hat.

Die zwei begleitenden Grenadiere weisen den Fahrer auf das Problem hin.

Interaktion zwischen den eingesetzten Figuren sind für solche Szenen wichtig.

Hier hat jemand wohl die Beschilderung nicht ganz so ernst genommen.

Das Wasser reicht so bis zu den Naben der Laufrollen.

Kleiner Farbpunkte wie die Barrets, Sichtluken, Blinker etc. bringen Farbe ans Uni-Olivgrün.

Das Modell selber muss einen tiefen Schwerpunkt im Gelände haben, um das Gewicht glaubwürdig darzustellen.

Eine Acrylglashaube schützt vor Staub und Alltagseinflüsse.