Der Panzer wurde speziell dafür entwickelt, Kernwaffenexplosionen in unmittelbarer Nähe zu überstehen. Versuche der Roten Armee hatten gezeigt, dass Panzer, die sich in unmittelbarer Nähe (weniger als 1000 m) zum Explosionsnullpunkt befinden, zwar durch die Druckwelle umgeworfen werden, im großen und ganzen aber einsatzfähig bleiben. Das Äußere des Objekts 279 wurde deshalb so gestaltet, dass der Stoßwelle ein sehr niedriger Widerstand entgegengesetzt wird. Weiterhin lag der Schwerpunkt des Fahrzeugs sehr niedrig, so dass die Stabilität noch zusätzlich erhöht wurde. Zum Schutz der Besatzung wurde Strahlenschutzmaterial in der Wanne und im Turm verarbeitet. Die vier Kettenstränge sorgten ebenfalls für zusätzliche Stabilität und wirkten sich positiv auf den Bodendruck aus. Der Bodendruck des 60 Tonnen schweren Fahrzeugs belief sich auf weniger als 0,6 kg/cm². Bei Versuchsfahrten gelang es dem Fahrzeug, weiche Böden zu befahren, die als nicht durch Panzer befahrbar galten. Es war geplant, nur Reserveeinheiten des Oberkommandos mit diesem ungewöhnlichen Panzer auszustatten. Das Objekt 279 wurde zwar erfolgreich getestet, seine Entwicklung wurde aber im Jahr 1959 auf Geheiß von Nikita Chruschtschow abgebrochen, da dieser Raketenjagdpanzer wie den IT-1 (russisch ИТ-1) bevorzugte. Die Einstellung des Projekts war also politisch motiviert. Das einzige Exemplar befindet sich im Panzermuseum Kubinka.

Die Bewaffnung war für die Zeit der Entwicklung ungewöhnlich stark; es war eine stabilisierte 130-mm-Kanone vorgesehen. Für die Motorisierung standen zwei Motortypen zur Auswahl: Der 16-Zylinder-Viertaktdieselmotor DG-1000, der eine Leistung von 950 PS erbrachte oder der Motor 2DG-8M mit einer Leistung von 1000 PS. Diese Motoren vermochten den Panzer auf 55 km/h zu beschleunigen und ermöglichten einen Einsatzradius von 300 Kilometern.

Das Modell in 1:35 ist neu erschienen im August 2013 von der Fa. ePanda und verfügt neben sehr gut gegossenen Plastikspritzlingen übr eine /vier!) Einzelgliederketten mit insgesamt f ast 400 Gliedern für die vier Kettenstränge, einem guten Ätzteilsatz und Draht für ds Abschleppseil. Decals braucht es keine, da der Prototyp natürlich keine Markierungen hatte.

Ätzteilsatz für Lüftergitter und Turmhalterungen
Ätzteilsatz für Lüftergitter und Turmhalterungen
Einzelgliederkette, die sich erstaunlich gut montieren lässt
Einzelgliederkette, die sich erstaunlich gut montieren lässt

Das fertige Modell bekommt eine dezente Alterung des Russisch-Grün (nach den Testfahrten bei extremen Geländebedingungen- siehe Youtube-Video!). Deutlich ist hier die extreme Kaliberlänge der 130mm-Kanone zu sehen.

Der bootsförmige Rumpf wird durch die Bemalung noch prägnanter.
Der bootsförmige Rumpf wird durch die Bemalung noch prägnanter.
Der Turmform des T-54/62 wird hier schon vorgegriffen.
Der Turmform des T-54/62 wird hier schon vorgegriffen.
Wuchtige Heckpartie mit den beiden Zusatztanks und den jeweilen Kettenpaaren mit ihren beiden Antriebsstängen.
Wuchtige Heckpartie mit den beiden Zusatztanks und den jeweilen Kettenpaaren mit ihren beiden Antriebsstängen.
Von unten verschmutze Wanne zeigt den bootsartigen Rumpf über den Laufrollen.
Von unten verschmutze Wanne zeigt den bootsartigen Rumpf über den Laufrollen.
Infrarotscheinwerfer für Kommandanten und Richtschützen. Links neben der Hauptkanone das 12,7mm koaxiale MG.
Infrarotscheinwerfer für Kommandanten und Richtschützen. Links neben der Hauptkanone das 12,7mm koaxiale MG.
Lüftergitter und Bordwerkzeug mit Blick auf die Wanne.
Lüftergitter und Bordwerkzeug mit Blick auf die Wanne.
Zusatztanks mit Auslaufspuren und Rohrstütze auf dem Heck.
Zusatztanks mit Auslaufspuren und Rohrstütze auf dem Heck.
Wenn so ein Monstrum auf einen zurollt-bekommt jeder Angst!
Wenn so ein Monstrum auf einen zurollt-bekommt jeder Angst!