Der ZIL-131 (russisch ЗИЛ-131) ist ein ab 1967 zuerst vom sowjetischen Fahrzeughersteller Sawod imeni Lichatschowa gebauter Lastkraftwagen. Dieser Lkw findet aufgrund seiner guten Geländegängigkeit hauptsächlich im Militär Verwendung, aber auch im zivilen Bereich wurde und wird er insbesondere für Spezialaufbauten eingesetzt.[1] In diversen Armeen des ehemaligen Ostblocks war er zusammen mit dem Ural-375D ein Standardlastwagen.

Hier die Umsetzung als zivilie Variante mit Kofferaufbau für eine Werkstatteinrichtung.

Der Bausatz von ICM zeichnet sich durch sehr gute Passform und eine gut gemachte Bauanleitung aus. Die Baugruppen können größtenteils vorgefertigt werden und ermöglichen so die separate Kolorierung. Die Scheiben werden für das Airbrushen abgeklebt.

Die Motoreinheit bleibt dank anbehmbarer Haube später gut einsehbar. Das Fahrwerk ist detailliert ausgeführt und wenn man will, kann man hier noch Bremsschläuche mittels Draht nachziehen. Im Gegensatz zur militärischen Variante gibt es auf der Fahrerkabine noch eine Trittfläche um ggflls. die Heizaggregate an der Kabine zu warten.

Die Kabine ist für das Airbrushen nur rudimentär fertig, die einzelnen Schränke und Werkzeuge werden erst nach dem Airbrushen eingefügt-

Fahrwerk und Aufbauteile werden zuerst in Rostrot grundiert, um dann mittels Chipping die Hauptfarben an den beanspruchten Stellen zu brechen.

Die Grundfarben und die roten Markierungen werden mittels Airbrush auf eine rostrote Basis und eine Schicht Klarlack mit anschließendem Haarspray-Überzug aufgebracht. Das Chassis in Mattschwarz, Fahrerkabine in Russisch-Grün und der Kofferaufbau in leuchtendem Gelb. Die Flächen werden in sich noch mal aufgehellt, um eine gewisse Modulation zu erreichen.

Nach dem Chipping und der Detailbemalung werden Reifen und Unterwanne noch mal mit Earth-Brown übernebelt, dazu auch die Wischerflächen auf der Windschutzscheibe ausgespart.

Haube und Kofferdach liegen locker auf, damit man sich die Einbauten auch betrachten kann.

Straight-out-of-box bleibt der Motorraum zwar noch verbesserungsdürftig, aber für einen ersten Eindruck reicht es.

Als Werkzeugwagen sind neben Arbeitsleuchten auch Fräsen und Spannvorrichtungen schon eingebaut. Ein kleiner Generator dient zur Stromversorgung.

Im Gelände bei einem zivilen Einsatz zeichnet sich die Mobilität des ZIL-131 aus.

Rückwärtigen Türen sind leicht geöffnet und das Reserverad abgeklappt.