Seit 1941 setze die britische Armee die sogenannten "Humber Armoured Cars" ein, die bis Kriegesende in vielen Varianten bei allen Commonwealth-Streitkräften zur bewaffneten Aufklärung beliebt waren. Typisch britisch auf grobstolligen, grobem Profil fahrend, verbunden mit einem vielkantigen Aufbau, wurde Bewaffnung vom Besa-MG über leichte Maschinenkanonen bis hin zum Einbau der aus dem M3 Stuart bekannten 37mm-Kanone eingesetzt. (Vergleiche auch Humber Mk.I). Die MK. II-Ausführung löste zur Produktionsvereinfachung die Startausführung mit neuer Fahrerkabine ab. der 90-PS-Sechszylinder beschleunigte das Fahrzeug auf über 70 km/h. Mit einer Reichweite von 320km war der Humber sehr gut für die Wüsteneinsätze geeignet. Circa 440 Exemplare wurden gefertigt.

Das Diorama "End of the Tiger" basiert auf der Begegnung eines Humber MK.II mit dem Wrack eines der ersten Tiger-Panzer, die den britischen Soldaten in Tunesien 1943 begegneten. Die Diorama-Base ist von Sven Engberding. Der Humber Mk.II kommt als aktueller Bausatz von Bronco. Vielteilig und mit aufwendiger Inneneinrichtung versehen, ist er fast zu schade, um nach deren Bemalung geschlossen zu werden. Da die Passform vom Unter- und Oberwanne nicht ganz perfekt ist, muss man sich entscheiden und die beiden Hälften dauerhaft fixieren.

Die detaillierte Inneneinrichtung erstreckt sich auf den gesamten Innenraum nebst Motorraum und Fahrersitz vorne. Dazu ist auch die Decke reichhaltig ausgestattet. Das Turm-Innenleben für die 15mm-Besa-Kanone und die MGs ist mit den beiden Sitzen und Munitionszuführung komplett vorhanden-perfekt!

Der Innenraum ist weiß gestrichen und erlebt durch Mikrobemalung und Pigmente entsprechende Alterung.
Der Innenraum ist weiß gestrichen und erlebt durch Mikrobemalung und Pigmente entsprechende Alterung.
Der kleine Humber passt perfekt auf das Diorama mit dem zerstörten Tiger-Heck.
Der kleine Humber passt perfekt auf das Diorama mit dem zerstörten Tiger-Heck.

Ein britischer Militärpolizist winkt seine Kolonnen vorbei an dem Tiger-Wrack. Der Humber wurde in Desert-Yellow(Tamiya) auf schwarzer Grundierung geairbrusht und dann mit Buff aufgehellt. Aufwendige Mikrobemalung lockert die eintönigen Flächen dann auf. Die Räder wurden für mehr Spannung vorne eingeschlagen.

Dargestellt ist ein Fahrzeug der 12th Lancers Armoured Car Regiment, 1st Armoured Division, Nordafrika 1943. Ihr Kennzeichen ist das weiße Nashorn auf schwarzem Oval.

Hochbeinige auf grobstolligem Profil ist der Humber extrem geländetauglich.
Hochbeinige auf grobstolligem Profil ist der Humber extrem geländetauglich.
Die Turmluken und Seitenluke sind geöffnet, um den Blick auf die Inneneinrichtung zu gewährleisten.
Die Turmluken und Seitenluke sind geöffnet, um den Blick auf die Inneneinrichtung zu gewährleisten.
Am Turm Suchscheinwerfer, Nebeltöpfe und für die Flugabwehr ein Bren-Maschinengewehr. Beachte die Lederpolster in den Turmluken.
Am Turm Suchscheinwerfer, Nebeltöpfe und für die Flugabwehr ein Bren-Maschinengewehr. Beachte die Lederpolster in den Turmluken.
Seitenluke ist geöffnet-hier geht es beim Einstieg eng zu!
Seitenluke ist geöffnet-hier geht es beim Einstieg eng zu!
Die feine Mikrobemalung an den exponierten Stellen lassen das Modell echter erscheinen.
Die feine Mikrobemalung an den exponierten Stellen lassen das Modell echter erscheinen.
Der britische Officer ist eine Zinnfigur aus England.
Der britische Officer ist eine Zinnfigur aus England.
Auf dem Heck neben Gepäck auch die für den Wüsteneinsatz obligatorischen Sandbleche, die im Bausatz als Ätzteile enthalten sind.
Auf dem Heck neben Gepäck auch die für den Wüsteneinsatz obligatorischen Sandbleche, die im Bausatz als Ätzteile enthalten sind.
Das Wrack des frühen Tigers mit der Feifel-Abgasanlage und den eckigen Blechen um die Auspufftöpfe-beachte die Einschusslöcher.
Auspufftöpfe aus Ätzteilen erlauben realitätsnahes Verbiegen.
Auspufftöpfe aus Ätzteilen erlauben realitätsnahes Verbiegen.