FAUN SLT 50 Panzertransporter: Erste Vorserienmodelle wurden bereits 1971 getestet, und die Ergebnisse resultierten in einer Beauftragung für die Serienfertigung. Im April 1976 lieferte Faun die ersten von insgesamt 324 geländegängigen Zugmaschinen SLT 50-2 (Bundeswehrbezeichnung: Sattelzugmaschine, schwer, gl, 8×8-Schwerlasttransporter SLT 50-2). Auslieferungsende war 1979. Die Firma Kässbohrer lieferte nach dem Kauf der Lizenz von Krupp die gleiche Anzahl Auflieger (Bundeswehrbezeichnung: Sattelanhänger 52t, Tieflader, mil, gl, 8×0). 1988 wurden die Zugmaschinen einer Wertsteigerung unterzogen. Die Hydraulik wurde erneuert, das Bremssystem verbessert sowie die komplette Elektrik neu verlegt.

 

Von 1995 bis 1999 kamen die Maschinen zu Faun für eine Hauptinstandsetzung und wurden dabei von 50-2 auf 50-3 umgerüstet. Die meisten der Änderungen waren nicht so deutlich erkennbar. Es wurde vor allem an der Tauglichkeit für den Straßenverkehr (Rückspiegel, Rundumwarnleuchten, Begrenzungsleuchten) und dem Komfort für die Besatzung gearbeitet. Die Ergonomie im Cockpit wurde verbessert, und auf den Einsatz asbestfreier Materialien geachtet. Die größte Modifikation erfuhr das Fahrzeug im Triebwerksbereich, wo der MB-8-Zylinder gegen einen neuen Deutz-12-Zylinder gleicher Nennleistung, aber mit verbesserter Wirtschaftlichkeit und mehr Drehmoment ausgetauscht wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch das Getriebe des SLT 50 modifiziert.

Als Resultat kann die Zugmaschine nun auch den neuen Auflieger mit 56/59 Tonnen Maximalzuladung ziehen.

 

Im Rahmen der Auslandseinsätze wurden zehn SLT 50-3 von der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit Rheinmetall mit einer Zusatzpanzerung (Modulare Schutzausstattung, MSA) ausgestattet, um das Schutzniveau für die Besatzung zu erhöhen.

Das Modell von Trumpeter besticht durch viele Details muss abier aufwendig in Eigenleistung verkabelt werden, um die vielen Druckluftanschlüsse und elektrischen Leitungen an der Zugmaschine korrekt darzustellen. Als Beladung wurde die Panzerhaubitze 2000 von Revell einfach aus dem Kasten gebaut. Sie ist zwar sehr primitv gehalten, derzeit aber das einzige Modell (das im Kit enthaltene Metallrohr ist dabei noch der schönste Teil!).

Auf einem unifarbene Sockel und in winkliger Rangierposition dargestellt gewinnt das Gespann an Dynamik und die verschiedenen lenkbaren Achsen an Zugmaschine und Tieflader können eingeschlagen dargestellt werden.

Die Zugmaschine bekommt eine freihand gespritzten NATO-Tarnanstrich und als Straßenfahrzeug nur leichte Verstaubung.

Die Panzerhaubitze wird auf dem Tieflader mit Keilen gesichert und mit Ketten verspannt. Staubschutz für Rohraufhängung und Mündungsbremse sollte man auf jeden Fall ergänzen.

Beladung auf den kleinen Stauflächen lockern das Modell auf. Leichtes Washing in die Vertiefungen betonnen den 3-Ton-Tarnanstrich.

Der Auflieger mit den Umlenkrollen für den Windeneinsatz. Dazu Tarnnetz in das Staugitter.

Der eckige Auflieger auf der Sattelzugmaschine. Rücklichter sind mit farbig bemalten Glasteilen dargstellt.

Frontpartie mit Markenschriftzug und leichter Verstaubung.

Die Sicherungsketten für die Verspannung sind noch nicht straff gezogen. Beachte die Warnmarkierungen für das Schwerlastfahrzeug mit Überbreite.

Auch die Panzerhaubitze hat den NATO-Dreitonanstrich, der nach Farbplan angelegt ist. Die zusätzlich stärkere Verstaubung der Unterseite als Geländefahrzeug lockert das große Modell dann auf.

Rohrschützhülle fehlt im Bausatz und muss selber ergänzt werden. Die Nieten der Zusatzpanzerung sollten man durch Washing und Trockenbelaen beosnders betonen.

Die vielen kleinen orangen Reflektoren und die roten Kettenmarkierungen bringen Farbe an das Modell.

Verladenbrücke ist für den Transport hochgeklappt. Rundumwarnleuchten am Auflieger und an der Panzerhaubitze sichern für den Transport nach hinten.

Die vielen Details fordern dazu auf, sie besonders zu betonen. Das Tarnschema wird bei im Gebrauch befindlichen Fahrzeugen zunehmend diffuser.

Die wuchtige Haubitze ist eine ideale Last für den SLT-50. Die letzten vier Achsen des Aufliegers lenken sich für kleineren Wendkreis automatisch ein. Beachte den Abstand zwischen der 4ten udn 5ten Laufrolle des Panzerfahrzeuges.

Auch die Panzerhaubitze hat beim Transport einen leichten Überhang über die Ladefläche und der Transport auf normaler Straße muss entsprechend gesichert werden.