Die Infanteriedivisionen hatten in 1944 ihre Panzerjägerkompanien größtenteils mit Sturmgeschützen oder Hetzer Jagdpanzer ausgestattet. Einem Auftraggeber liegen da aus der familiären Historie entsprechende Dokumente der 7. Infanteriedivsion im Einsatz in Rumänien bei der Bahnverladung vor.

Die Kompanie verfügte nach KNST über 14 Stumrgeschütz III, Ausf. G, späte Ausführung. Diese Stug haben einige Besonderheiten, die wahrscheinloch durch den eigenen Werkstattzug aufgebaut wurden. Dazu zählen die Ersatzkettenglieder unten an der Wanne, die hölzernen Packkisten und die zusätzlichen Ersatzlaufrollen vorne am Aufbau. Die Fahrzeuge verfügen ferner über die seitlichen Aufhängungen für die Kettenschutzbleche. Folglich werden sie beim Eisnbahntransport getrennt auf dem Waggon mitgeführt. Die Besatzungsmitglieder sind bereits in dicker Winterkleidung auf dem Fahrzeug, sodaß die Jahreszeit wahrscheinlich Nov 1944 sein muss.

Vom Auftraggeber wurden für das Diorama zwei Stug III G von Tamiya geliefert, die aber der frühen Ausführung entsprechen. Hier wurden neben den o.g. Truppenumbauten zb. die Rücklaufrollen in Stahllaufrollen ausgetauscht. Weitere Laufrolle und Kettenglieder kommen aus der Ersatzteilkiste. Die Gepäckkisten werden aus Balsaholz mit Beschlägen aufgebaut. Dazu werden Mündungsschoner und Schutzpersening aus Stofflaken angebracht.