Der Renault AHN ist ein mittlerer Lastkraftwagen der 3-Tonnen-Klasse, der ab 1941 vom französischen Hersteller Renault in Boulogne-Billancourt speziell für die deutsche Wehrmacht gefertigt wurde und danach noch bis 1947 für den zivilen Bedarf. 

Im März 1941 erfolgte die Produktion zunächst ausschließlich für die deutsche Wehrmacht. Obwohl das Fahrzeug für eine Nutzlast von 4 Tonnen ausgelegt war, wurde das als Renault AHN1 bezeichnete Fahrzeug mit einer Nutzlast von 3,5 t klassifiziert. Mit einem 75-PS-Sechszylinder-Benzinmotor mit vier Litern Hubraum erreichte das Fahrzeug eine maximale Geschwindigkeit von 59 km/h.

Ein Bericht aus dem Kriegstagebuch von Generaloberst Halder merkt an, dass bei der Neuaufstellung beziehungsweise Umgliederung von „Schnellen Verbänden“ im Frühjahr 1941 nahezu ausschließlich Fahrzeuge aus französischer Fertigung verwendet werden mussten, da die deutschen Produktionskapazitäten dies nicht ermöglicht hätten. Genannt werden explizit die 20. Panzer-Division, sowie die 14., 18., 25. und 36. Infanterie-Division (mot.).

Anders als die gepanzerten Fahrzeuge der französischen Armee, welche aufgrund der Ersatzteilversorgung nach den Jahren 1941 und 1942 nahezu nur noch im Bereich des besetzten Frankreichs verwendet wurden, sind die mittleren Lastkraftwagen vom Typ Renault AHN bis Kriegsende an allen Fronten bei deutschen Verbänden zu finden.

Einen lädierten Rohbau vom ICM in 1:35 habe ich preiswert bekommen, repariert, mit Ladung und Fahrer ausgestattet und dann als späten Renault AHN für die in Frankreich anstehenden Neuaufstellungen 1943 eingesetztes Fahrzeug dargestellt.

Auf die Ladefläche kamen Resinkisten, Reifen und Ersatzteile und das Planengerüst eine rudimentäre Plane.

Als Base im Kontrast wird eine runde Basis aus Styroforam geschnitten und mit dünnen Balsaholz rundumfassend eingekleidet. Ein Stück Böschung und eine Pflastergravur sind die ersten Schritte für ein kleines Diorama.

Hier hat der AHN genug Platz neben Platz für eine Figur im Vordergrund.

Das Pflaster wird in drei Grautönen koloriert udn anschließend mit einem Washing betont. Die Böschung wird aus natürlicher Erde, Steinen und Grasvlies gestaltet. Ein kleiner Baum aus Texel-Wurzelwerk und ein französischer Wegweiser bringen etwas Tiefe und Atmosphäre in die Base.

Zusammen mit einer Figur für den Größenvergleich hat der Renault nun ein kleines platzsparendes Umfeld. Hier kann man noch auf den Sockel ein Schild anbringen.

In herbstlicher Stimmung präsentiert sich der skurille Renault AHN auf einer französischen Landstraße.

Sein Tarnmuster aus blasgrünen Streifen auf dem dunkelgelben Basisanstrich lässt ihn gut mit dem Umfeld verschwinden.

Wehrmacht-Kennzeichen und Divisionszeichen am Heck. Die Ladefläche ist gut gefüllt.

Entspannte Szene bei einer Marschpause.