Der Leopard 2A4 ist eine weit verbreitete Variante des deutschen Kampfpanzers, bekannt für seine starke 120-mm-Glattrohrkanone (L/44), gute Panzerung (u.a. mit Schott-Lamellen-Panzerung), hohe Beweglichkeit durch 1500 PS Motorleistung und eine Vier-Mann-Besatzung (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer). Der A4-Standard brachte eine Verbesserung der Feuerleitanlage und Panzerung im Vergleich zu früheren Modellen und wurde bei vielen Armeen weltweit, inklusive der Bundeswehr und des österreichischen Bundesheers, eingeführt. Der in Österreich verwendete Kampfpanzer „Leopard“ 2A4 stammt aus den späten 1970er-Jahren. Einige Bauteile haben ihr Lebensende erreicht und sind am Markt nicht mehr erhältlich. Es bestehen zahlreiche Möglichkeiten für eine Nutzungsverlängerung und Kampfwertsteigerung. Damit wäre für dieses unentbehrliche Hauptwaffensystem des Österreichischen Bundesheeres eine Weiterverwendung möglich.
Als Basisbausatz dient ein A4-Set von Hobbyboss, dazu gibt es die passenden österreischischen Markierungen von TL-Decals. Der Leopard A4 kann komplett als Rohbau bis auf das Turm-MG und die Antennen aufgebaut werden.
Das Warnkreuz am Heck nutzt ebenso den Ätzteilsatz. Auch die Abschleppseile werden bereits am Modell angebracht.
Das Modell erhält den Standard-Farbton des österreischischen Bundesheeres, das Graubraun, das als Tamiya XF-51 vorhanden ist. Dann werden dazu Tiefen abgedunkelt und obere Flächen etwas aufgehellt.
Entsprechend gibt es österreische Kfz-Kennzeichen, sowie die taktischen Zeichen und Fahrzeugnummer. Ein paar Lehmspritzer an der Unterwanne machen das Fahrzeug authentischer.
Ein Pinwashing betont die Fugen und abschließende Trockenbemalen mit Hellgrün bringt die feinen Details nach vorne.