Cebturion AVRE: Bereits kurz nach der Indienststellung des Centurion Mk. 5 Mitte der 1950er Jahre wurde er als Grundlage für ein weiteres Projekt der Royal Engineers der British Army ausgewählt. Der Centurion Mk. 5 AVRE (Armoured Vehicle Royal Engineers) kombinierte das Fahrgestell des Mk. 5 mit einer 165mm L9A1 Demolition Gun und Ausrüstung wie dem bei AVRE-Konstruktionen üblichen Räumschild. Er blieb bis in die frühen 1990er Jahre und während des Golfkriegs im Einsatz.

Das Modell in 1/35 kommt von Amusing Hobby, die die Golfkriegs-Version des AVRE anbietet.

Man kann für das Kolorieren das Modell bis auf feine Anbauteile komplett bauen. Luken offen, Turm drehbar, Räumschaufel hochgefahren (da das Modell später auf einem Scammel Commander Panzertransporter steht).

Markant bei der AVRE Version ist die zusätzliche reaktive Panzerung und der kurze 165mm-Mörser für die Bekämpfung schwerer Befestigungen.

Ätzteile werden vor allem für den Staukorb verbaut, der Zeit und Geduld benötigt.

Im seitlichen Kettenschutz wird das mittlere Segment gegen ein neues Panzersegment ausgetauscht. Auch am seitlich Turm sind die neue reaktive Elemente zu finden.

Aus Infanteriesicht ein bedrohliches Gefährt. Die Kjetten werden aus Einzelgliederteilen zusammen gesetzt.

Der schöne Staukorb am Turmheck vor dem Grundieren.

Der fertige Centurion AVRE in seinem Golfkrieg-Look auf der Ladefläche eines Scammel Commanders lebt vor allem von dem Farbenspiel und Alterung seiner Zusatzpanzerung. Vier verschiedene Farbtöne von hellem Sandton bis zum Mittelbraun bringen Tiefe ans Modell.

Markant sind die seitlichen Coalition-Markings auf der Zusatzpanzerung und die britischen Verbandsflaggen an den Antennen.

Offene Luken und die Kommandantenkuppel jetzt mit der MG-Lafette.

Auch die Zusatzpanzerung mit den einzelnen reaktiven Blöcken bekommt ein dunkles Washing.

Auch die Räumschaufel bekomtm ihren natürlich Abrieb als Alltagspuren.

Die Lüftergratings auf dem Heck haben jetzt dank Washing und Trockenbemalen deutlich mehr Tiefe.