-Gasturbine, was ihn extrem mobil und kampfstark macht.
Hauptmerkmale und Verbesserungen:
Schutz: Einsatz von Relikt-Reaktivpanzerung (ERA) an Front und Seiten. Seit 2023 teilweise mit Käfigpanzerung („Cope Cage“) auf dem Turm gegen Drohnen ausgestattet.
Feuerkraft: Fähigkeit, moderne Munition wie Uran-APFSDS-Granaten (3BM59/3BM60) und Lenkwaffen (9K119M Refleks-M) zu verschießen.
Mobilität: Der Antrieb durch eine Gasturbine (GTD-1250) ermöglicht hohe Geschwindigkeiten und gute Kaltstarteigenschaften, jedoch bei hohem Treibstoffverbrauch.
Modernisierung: Das Programm zielt darauf ab, die verbliebene T-80BV-Flotte auf ein mit dem T-90M vergleichbares Niveau zu bringen. Der T-80BVM wird aktiv im Ukraine-Krieg eingesetzt und gilt als eine der Hauptkampfformationen der russischen Armee in den 2020er Jahren.
Im Masstab 1:35 soll ein erbeuteter T-80 BVM jetzt in ukrainischen Händen mit einem truppenmässig nachgerüstetem Drohnenschutz am Turm. Als Bausatz kommt hier ein aktueller Kit von Trumpeter zur Verwendung.
Bis auf ein paar feine Details wie Scheinwerfer und Antennen kann das Modell in Baugruppen schon komplett angelegt werden.
Für die dynamische Darstellung in einem Diorama werden die hinteren Laufrollen abgesenkt und die vorderen Laufrollen durchhängenden gebaut, in dem man die Stifte für die Wannenöfnfnung entfernt. So kann man die Höhe der Laufrollen selber bestimmen.
Der Turm bekommt neben seinen vielen Anbauteilen auch voren links und rechts von der Hauptwaffe angebrachte Stahlgitter, die das Einfliegen von Drohnen zwischen Turm und Drehkran verhindern sollen. Hier ist die berühmte Schwachstelle wegen der Ladeautomatik im Turm und den darin befindlichen Granaten.
Ergänzt wird der provisorischen Drohnenschutz mit einer Stahlkonstruktion und Stahlnetzmatten, die etwas Schutz von oben bei geöffneten Luken und vor allem von hinten am Turm bieten soll.
Ansonsten ist der Trumpeter-Bausatz hervorragend mit vielen Teilen, zwie Ätzteilplatinen und einer schönen Einzelgliederkette.
Der T-80 BVM des ehemaligen russichen Marinecorps verfügt über eine reaktive Zusatzpanzerung am Turm, neue Kettenschutzplatten und am Heck über Abstandsgitter gegen Hohlladungsgeschosse.
Turm, Drohenschutz und MG-Turm sind für das Kolorieren abnehmbar. Das ganze Modell braucht im nachfolgenden Schriott eine übergreifende Grundierung, um die verschiedenen Materialien zu egalisieren.
Da hier noch der entsprechende Bahndamm als Steigung dazugehört, ist die Laufrollenveränderung sinnvoll, um das Durchschwingen des Fahrzeuges zu simulieren.
Erbeutete Fahrzeuge sind Schlachtrösser aus zweiter Hand. Hier kann man also kräftig altern und eine Schlammperiode nimmt alle Fahrzeuge kräftig mit.
Ukrainische Panzersoldaten besetzen die Turmluken. Rund um den Turm warnen die Nationalfarben vor "Friendly Fire".
Die Szene passt gut auf eine fast quadratische Base, die in versetzten Diagonalen Fahrzeug und Gleisabschnitt aufnimmt. Dazu gibt es etwas Umfeld-Vegetation. Der T-80 wird passend in den weichen Untergrund gedrückt und kommt so in die richtige Schräglage zum Auffahren auf den Bahndamm.
Mit einem passenden Hintergrund wälzt sich der T-80 nun wie ein frühhistorisches Ungeheuer durch das Schlachtfeld. Mit hinzu gekommen sind auf den Seitenblechen die ehemaligen russischen Schriftzeichen, die u.a. das berüchtigte "Z" beinhalten.
Wie bei allem moderneren russischen Kampfpanzer zeichnet sich der T-80 durch seine niedrige Silhouette und das überlange Kaliber aus.
Gerade von hinten wird der Anfahrtswinkel deutlich. Jetzt machen auch die starke Verschmutzungen am Fahrzeug mit dem umliegenden Gelände zusammen Sinn.
Die Aufhellung bis in das fast Blassgrün auf dem Fahrzeug bringt den Kontrast und betont das Licht-Dunkel-Spiel von Oben nach Unten.
Die Besatzung im Turm ist kaum zu entdecken, bringt aber hinterher für den Betrachter den Größenvergleich. Im Bereich der Ketten wurde der Gleisstrang selber entfernt und lässt so das Fahrzeug noch tiefer sinken.