"M2A2 ODS Kroatien" bezieht sich auf die Lieferung von 89 Schützenpanzern vom Typ M2A2 ODS (Operation Desert Storm) an Kroatien. Dieses militärische Fahrzeugprogramm ist Teil der Modernisierung der kroatischen Streitkräfte und der Stärkung der NATO-Zusammenarbeit. Die Fahrzeuge werden in Kroatien von der Firma Đuro Đaković Special Vehicles überholt und integriert, wobei die Auslieferung voraussichtlich bis 2026 abgeschlossen sein wird.

Als Basisbausatz für die Umsetzung eines kroatischen M2A2 Bradley dient der 1:35 Bausatz von Magic Factory. Er kann bis auf die Zusatzseitenpanzerung komplett aufgebaut werden, da er direkt in Serienausstattung aus US-Beständen stammt. Die kroatischen M2A2 sind ohne die reaktiven Zusatzpanzerungen ausgeliefert worden, haben aber an den Wannenseiten die entsprechenden Halterungen dafür.

Begonnen wird mit der Wanne und Laufwerk, die Fahrerluke bleibt vorerst separat.

Arbeitsintensiv sind die viele Ätzteile die sich auf zwei Platinen verteilen, aber sehr zur Detailfreude beitragen. Auch die seitlichen Gummipolster sind im Bausatz vorhanden, sodaß man dem Original sehr nahe kommt.

Die hinteren Luken bleiben geschlossen, da keine Inneneinrichtung vorhanden ist. Hier sieht man gut das Zusatzseitenpanzerung eine Vielzahl der Halterungen der Reaktivsätze mittels Ätzteile aufweist.

Der M2A2-Turm ist mit der Panzerabwehrwaffe ausgestattet. Optiken und Werferöffnuzng sind geöffnet dargestellt. Hier bei dem Turm kommt ein kleines Paket 3-D-Drucke zur Verwendung, die sich farblich abzeichnen.

Wie bei den kroatischen M2A2 sind auch die Panzerfenster rund um die Kommandantenluke angebracht. Auch bleiben die Luken geöffnet, hier kann man später noch eine entsprechende Crew einsetzen.

Der Turm und Luke werden erst bei der Schlussmontage eingesetzt, da der Verschluss ein Klickverschluss ist, einmal einsetzen und das sitzt.

Nun kann das Modell grundiert werden, um die vielen unterschiedlichen Materialen zu egalisieren.

Das Modell zeigt einen kroatischen Bradley im fast fabrikneuen, überholten Zustand. Farbpunkte setzen Optiken, die roten Nebelwurfkappen und die noch sandgelben Innenflächen der Luken (vormals aus US Beständen).

Turm und Panzerabwehrwaffe ist beweglich. Die Scheinwerfer und Blinker bekommen zum Schluss ihre Glaseinsätze.

Die Zusatzpanzerung der M2-Version wird hier jetzt deutlich. Von obne auch der große Staukorb am Turmheck ersichtlich. Die Markierungen der kroatischen Armee fügt der Auftraggeber selber später hinzu.

Heckluke mit Abschleppseil und den farbigen Optiken über der Luke für die Grenadiere und ihren Blick nach hinten.

Nach dem Trockenbemalen mit Hellgrün werden auch die vielen Befestigungsclips für die Zusatzpanzerung wieder sichtbar.

Fahrerluke leicht geöffnet - so kann man ggflls, noch einen Fahrer einsetzen. Seitlich die Gummiplatten in Schwarz.

Die roten Nebelwurfbecherkappen sind auf den Originalbilder deutlich sichtbar. Auch das kleine Glasvisier auf dem Kanonengestänge darf nicht fehlen.

Kommandantenluke nun mit den Panzergläsern rund um die Luke. Die vielen Turmwinkel und deren Zusatzpanzerung ist extrem kompliziert und nicht gerade wartungsfreundlich. Insgesamt ein anspruchsvoller Bausatz, der einen M2M2 ODS aber perfekt umsetzbar macht.

Die ersten acht M2 Bradley der kroatischen Armee führten Ende 2025 ihr erstes Manöver durch. Die Besatzung sind vornehmlich mit US-Equipment ausgestattet.

Die Panzerhelme in Khaki und die Uniformen entweder als uni dunkelgrüne Overalls oder in US-Tarnfleck mit Splitterschutzweste.

Für die Besatzung des Bradleys kommen daher drei Figuren aus einem US Tankcrewset von Miniart in Frage. Sie passen perfekt in alle drei offenen Luken.