Die PPRU-1 "Ovod-M-SV" (russisch : ППРУ-1 «Овод-М-СВ», Bezeichnung: 9S80, NATO-Berichterstattungsname : Hundeohr) ist eine sowjetische/russische mobile Aufklärungs- und Kommandozentrale (MRCC) für taktische Luftverteidigungseinheiten. Es dient als primärer Kommandoposten für den Luftverteidigungskommandeur eines motorisierten Greandier- oder Panzerregiments, der verschiedene Kurzstrecken-Luftverteidigungssysteme integriert und kontrolliert.

Der PPRU-1 ist mit dem 9S80-Radar ausgestattet, einem digitalen Festkörper-Kreislauf-Überwachungsradar, das im Zentimeterband arbeitet.

Erkennungsreichweite (Luftziele): 40 km.

Obere Höhenbegrenzung: 5,5°/30°.

Aktualisierungszeitraum: 5 Sekunden.

Das System ist auch mit einem "friend-or-foe" (IFF)-Anfragegerät und spezialisierten Telecode-Kommunikationsgeräten für die Radar-Datenübertragung sowie zwei R-123MT- und R-111-Radiosendern ausgestattet.

 

Als Bausatz dient in 1:35 ein alter Resinbausatz von SP Designs aus der Ukraine. Die Teile waren trotz ihres Alters noch frisch und flexibel. Die gezeichnete Bauanleitung ist natürlich eher rudimentär und man muss sich jeweils die Originalbilder genau anschauen.

Nach dem Anbringen des Laufwerks und Durchtrocknen werden die Kettensegmente in Warmwasser entsprchend um Triebrad und Umlenkrolle gebogen und dem Durchhang angepasst.

Ergänzt wurde von mir gedrehte Abschleppseile und ein Gitternetz für den Parabolspiegel, die natürlich nicht im Bausatz enthalten sind.

Am Heck das seitlich herausragende zusätzliche Stromaggregat, das hier ziemlich ungeschützt die Radareinheit mit Energie versorgt.

Die Kette hängt nach dem Triebrad über den Laufrollen und wird ohne zusätzliche Rücklaufrollen nach hinten geführt. Ergänzt werden müssen mit DRaht ebenso die Haltegriffe wie die Scheinwerferbügel.

An der Radareinheit kommen zum Schluss noch zwei Stromleitungen. Die Einheit bleibt abnehmbar und drehbar.

Das fertige Modell bekommt einen Drei-Farben-Tarnanstrich, der sich aus einem hellem Sandton und abgesetzten Tarnflächen aus einem Grasgrün und Mittelgrau zusammen setzt. Einzig bekommt das Fahrzeug dreistellige Fahrzeugnummern.

Die sehr offene Unterwanne bekommt feine Erdkrusten, die sich auch über die Laufrollen ziehen. Mit dem Trockenbemalen zeigen sich dann die feinen Strukturen.

Die vielen Luken und Aufbauten werden mit einem Postshading betont. Dies durchbricht dann das Tarnmuster. Auch ist eine Alterung für ein aktives Frontfahrzeug erlkaubt.

Die Wirkung des Tarnmusters zeigt sich dann in einem natürlichen Umfeld,.