Der als Kübelwagen bezeichnete VW Typ 82 ist ein auf Basis des KdF-Wagens konstruiertes Kraftfahrzeug der Wehrmacht mit offener, kantiger Karosserie und Heckantrieb. Von August 1940 bis April 1945 wurden im Volkswagenwerk bei Fallersleben 50.788 Stück in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Nach Kriegsende wurde der Typ 82 unter der Bezeichnung Typ 21 für kurze Zeit aus Restteilen unverändert weitergebaut.
Für einen Sammler wird der VW 82 im großen 1:9 Masstab aus dem Italerie Bausatz erstellt. Wer schon in den gängigen Masstäben den Kübelwagen oft gebaut hat, ist dann doch neu erfreut über die Details, die sich in dem rund 42cm großen Modell ergeben. Begonnen wird mit dem typischen VW Boxer-Motor der einigermaßen detailreich angelegt ist.
Zusätzlich werden die Zündkabel am Zündverteiler mit ausreichender Länge angebracht. Auch die Auspuffanlage wird unter dem Motor aufgebaut.
Der erste Rohbau des Chassis baut sich auf der großen Bodengruppe auf. Hier werden bereits die Sitzrahmen eingebaut. und vorne der kleine Kofferraum.
Auch das Armaturenbrett und die Fusspedale und Schaltung finden ihren Platz. Dazu wird hinten rechts die Batterie eingebaut, hier noch offen, um sie später kolorieren zu können.
An der Vorderachse sind jeweils die Bremsschläuche anzubringen. Dann kann auch das Schutzschild für die Vorderachse darüber fixiert werden.
Der Getriebeblock mit den zwei Antriebswellen wird Rahmen der Bodengruppe angebracht. Die ersten Seitenwandverbingungen bringen Halt ins Heck.
Dann kann der in der Zwischenzeit schwarz grundierte Motorblock am Getriebe angebracht und die Verkabelung verstaut werden. Am Motro ist auch der Zahnriemen zur Lichtmaschine mittels Gummiband aufgesetzt.
Wird das Heck geschlossen bleibt die Motorklappe beweglich, sodaß man später einen Blick auf den Motor werfen kann. Jetzt ist auch unten die Anhängerkupplung an ihrem Platz.
Kotflügel und Aufbau passen sehr gut zusammen. Die Bedienungsanleitung ist sehr übersichtlich, sodaß das bis auf die ungewohnt großen Teile einfach gelingt.
Alle Baugruppen vor dem Grundieren und Kolorieren in der Übersicht. Die Sitzpolster sind auch aus weichem Gummikunststoff, der sich kaum sauber verbinden lässt. Frontscheibe und Scheinwerfer sind für die weiteren Arbeitsgänge abgeklebt. Die Reifen werden einfach nur auf die Felgen gezogen und können fürs Lackieren wieder abgenommen werden. Auchg das Zubehör wie Helm, Gasmaskenbüchse und das MG 42 sind fertig fürs Kolorieren. Sie bleiben lose für den versand.
Als Vorlage für das Modell dient ein VW 82 der 26.Panzerdivision, 9.PzRegiment, des Batallionsstabes im Raum Salerno im September 1943. Hier sind vor allem das große "I" (Instandsetzung) auf den Vordertüren markant.
Das Verdeck wurde auf Wunsch hinten zusammen gelegt, um freie Sicht auf den Inneraum zu haben. Die Vordertüren wurden zum Öffnen gehalten.
Der Fahrerraum ist so gestaltet, als ob der Fahrer gerarde ausgestiegen ist. Dazu zält neben Karte auch eine italienische Zeitung dieser zeit.
Die Scheinwerfer bekamen ihre Tarnlichtüberzüge in Khaki. Ein Abschleppseil ist am Bug befestigt.. Die Frontscheiben weisen die Spuren der Scheibenwischer auf.