Der Leopard 2A7A1 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des deutschen Kampfpanzers, die primär durch die Integration des aktiven Schutzsystems (APS) „Trophy“ gekennzeichnet ist. 17 Einheiten wurden für die Bundeswehr (vorgesehen für die VJTF 2023) aus dem Bestand der A6/A7-Versionen nachgerüstet. Das System bietet Schutz gegen Panzerabwehrwaffen, ohne die Mobilität des Panzers zu beeinträchtigen.
Der neue Revell Bausatz des Leopard 2 A7A1 verblüfft in vielerlei Hinsicht. Zum einen ist das Preis-Leistungsverhältnis der neuen Formen im Vergleich zu der sehr schönen Qualität und Passform erstaunlich . Wer die Vorgänger oder den A8 zb. Von Meng gebaut hat, kann natürlich die Abstriche und Kostenreduzierungen am Bausatz nachvollziehen. Es gibt keine Ätzteile und die oft nervige Einzelgliederkette der kostspieligen Bausätze ist hier nur eine Gummikette.
Das macht aber der Freude am Bau des Revell Newcomers keinen Abbruch. Der A7A1 ist in seiner Nachrüstung vorhandener Leoparden ein vollgepacktes Update mit vielen Anbauteilen und Aufbauten. Revell führt einen dabei Step-by-step durch den komplexen Aufbau gerade der aktuellen Sensoreneinheiten.
Ich habe nur die viel zu dünnen Abschleppseile durch gedrehte Seile von Perfect Scale ersetzt, da diese so dünn im Bausatz ausfallen, das sie wohl kaum einen 70-Tonner verkraften würden. Sie werden wie gewohnt von den hinteren Abschlepphaken auf das Heck geführt.
Am Turm lasse ich die Luken offen, falls der Auftraggeber noch eine Crew dort haben will. Auch das MG 3 auf dem Turmring, sowie die Antennen kommen erst zum Schluss ans Modell.
Insgesamt ein schöner Bausatz, der trotz der vergleichsweise wenigen Teile die Voraussetzung für eine gute Darstellung einer eher seltenen Leopard 2-Variante ergibt.