Das gepanzerte Führungsfahrzeug "Eagle IV" der Bundeswehr wird u.a. auch bei den schweren Artilleriebatallionen als Stabsfahrzeug genutzt. Unter anderem auch im Artilleriebatallion 295 aus Stetten, dem ältesten Artillerieverband der Bundeswehr.
Für ein Abschiedsgeschenk an einen langgedienten Offizier wird das Modell im Gelände in 1:35 umgesetzt.
Dazu gibt eine entsprechende Figur, natürlich mit dunkelblauen Barret als Mitglieder der Deutsch-Französischen Brigade, die vor allem den Größenvergleich für den Betrachter ergibt.
Begonnen wird mit dem Eagle IV in der Standardausführung vom Label Vespid Models. Der Bausatz ist schön fein detalliert, verfügt über eine gut ausgestattete Ätzteilplatine für die Details. Der Bausatz ist nichts für Anfänger, führt aber schön step für step durch das Fahrzeug.
Das Chassis mit Innenraum bringt alle Arbeitsplätze ausreichend detalliert, für Beifahrer und hinterer Sitz sind jeweils digitale Führungsmonitore vorhanden.
Diese Baugruppe kann komplett inklusive dem Gepäckaufbau fertig gestellt werden. Die Passform ist hervorragend.
Die Unterseite zeigt mit der Radaufhängung die stabile Rahmen für die Achsen. Die Vorderräder wurden eingeschlagen dargestellt, was dem Modell später einen dynamischeren Eindruck verleiht.
Frontscheibe und Türfenster werden innen und außen für das Lackieren abgeklebt. Probeweise sind nun Motorhaube und Kabine aufgesetzt, schon jetzt passen sie perfekt auf das Fahrgestell. Das 7,62mm MG mit dem Granatwerfer auf Drehlafette bleibt vorerst separat. Es besteht allein aus 20 Teilen.
Die Türen werden auf der Fahrerseite später geöffnet aufgebaut, für den kurzen Halt der Szene durchaus glaubwürdig und man kann in die Kabine dann hineinschauen.
Auch auf dem Dach sind einige Ätzteile verbaut, um die feineren Bleche besser darzustellen. Rückspiegel und Antennen folgen dann erst bei der Schlussmontage.
Probeaufbau des Dioramas mit leichter Schrägstellung der Szene. Stabiler Sockel, der später das Widmungsschild aufnimmt. Auf der Böschung beginnt der Fichtenwald, der dann mit entsprechender Waldbotanik eingefasst wird.
Im Vordergrund der stolze Fahrer mit G36 - er bietet den Größenvergleich um Fahrzeug und Szene einzuordnen.
Jetzt kann die Inneneinrichtung koloriert werden. Durch die relativ großen Fenster und die geöffneten Türen wird man davon einiges später sehen. Lackiert sind die Eagle innen mit einem Hellgrün als Grundfarbe, auf dem Armaturen und Geräte schwarz, Sitze in Khaki und Polster in Hellbraun abgesetzt sind. Bildschirme und Tachoanzeigen werden mit Decals ausgestattet.
Das Kabinendach und die Türverkleidungen innen sind in die Kolorierung mit eingeschlossen.
Der Nato-Anstrich erfolgt mit Airbrush und Schablonen. Hier kann man schon die oberen Flächen aufgehellt lassen, was dem Modell mehr natürlich Tiefe und Realismus verleiht.
Nun erst werden die Details wie Abstandskreuz und Scheinwerfer etc. bemalt. Durch das Trockenbemalen mit Hellgrün sieht man, wie fein die Details des Modells sind.
Das fertige Modell bekommt nun alle Anbauteile und ist nun bereit für die Platzierung auf der Dioramabase. Die Türen auf der Fahrerseite und die obere Luke ist geöffnet, den der Fahrer ist ja ausgestiegen. Auch der ferngesteuerte MG-Turm ist nun auf dem Dach platziert.
Der Eagle verfügt für die große Frontscheibe über vier Scheibenwischer-luxuriös. Funkantennen und Türgriffe, sowie die Kappen der Nebelwurfbecher sind schwarz abgesetzt,
Das bullige Erscheinungsbild bringt auch das Modell gut rüber. Dazu gibt es das originale Nummernschild des Empfängers.
Eine quadratische Diorama-Base bietet einen Ausschnitt am Waldrand mit mehreren Ebenen. Hier werden die Fahrspuren in den Boden gedrückt. Die Bäume sind für den Versand abnehmbar. Dazu gibt es ein Schild zur Widmung auf den Sockel.
Hier finden das Modell des Eagle IV und sein Fahrer ihren Platz. Auch hier zeigt die Nato-Tarnung wie gut so ein kantiges Fahrzeug im Umfeld dadurch "verschwindet".
In entsprechendem Umfeld wirkt die Szene natürlich. Vorder- und Hintergrundvegetation bieten den Rahmen für das Fahrzeug selber.
Der Lenkeinschlag und die lockere Haltung des Fahrers bringen Leben in die Szene. Eine entspannte Manöversituation.