Das 9S737 Ranzhir ist eine bewegliche, universelle Batterie-Führungsstelle aus sowjetischer/russischer Produktion. Es dient der automatisierten Gefechtsführung von bodengestützten Flugabwehrmitteln (z.B. Tor-M1, Tunguska-M1, Strela-10) sowohl im Stand als auch in der Bewegung. Es ermöglicht die Koordination von bis zu 6 Fahrzeugen und verarbeitet Luftlagedaten zur Zielzuweisung.

  • Funktion: Automatisierte Führung von Batteriegefechtsfahrzeugen.
  • Führungsfähigkeit: Kann bis zu 4 Gefechtsfahrzeuge 9A330/9A331 (Tor), 6 Startfahrzeuge 9A34/9A35 (Strela-10M3) oder 6 Gefechtsfahrzeuge 2S6 (Tunguska) führen.
  • Betrieb: Einsetzbar in Bewegung und im Stand.
  • Ausstattung: Empfang von Luftlagedaten aus übergeordneten Führungspunkten wie 9S52 Poljana-D4, A-50 Frühwarnflugzeugen oder 9S457 (S-300W)/9S470 (Buk) Einheiten.
  • Kapazität: Gleichzeitige Darstellung von bis zu 80 Zielen und Bearbeitung von 272 Zielen.

Der russische Kommandopanzer ist von SP Designs aus der Ukraine als reiner Resinbausatz erschienen und heute natürlich nicht mehr erhältlich. Zu Beginn mussten einige Altschäden eines misslungenen ersten Zusammenbaus so gut es geht beseitigt werden. Dies betrifft den Übergang zur Heckplatte und die ersten Anbauteile.

Ergänzt wurden die Griffe und Scheinwerferbügel aus Draht und gedrehte Abschleppseile. Am Heck ist die Teleskopantenne teilweise ausgefahren. Die vier eingeklappten Funkantennen sind vorerst aus den Bausatzteilen angelegt. Die vom Auftraggeber beigefügten Metallantennen bringt man sinnvollerweise erst nach dem Versand an.

Die Ketten sind wieder aus gegossenen Segmente beigefügt und müssen im warmen Wasser den Triebrädern und dem Durchhang angepasst werden.

Das Kommandofahrzeug hat die serienmässige Turmöffnung verschlossen und dafür einige Zusatzkisten auf der Wanne, sowie große seitliche Staukästen.

Nun kann das Modell ausreichend grundiert werden, um den nachfolgenden Farben entsprechenden Halt zu geben,

Das Kommando-Fahrzeug bekommt einen Drei-Farben-Tarnanstrich, wie er zb. in der Ukraine verwendet wurde. Dazu wird die Unterwanne mit feinen Erdkrusten versehen, die ein Einsatzfahrzeug interessanter erscheinen lässt.

Auch am Bug kann man die Spuren der Geländefahrt entdecken.

Am Heck wird auch das Stromaggregat und die Stabantenne in das Tarnmuster mit integriert.

Der geschlossene Turmdeckel, der die Öffnung für den vormaligen Gefechtsturm abschliesst.  D er Ranzhir verfügt über vier extra aufgebaute Antennensockel, in denn die Antennen leicht schräg nach hinten geführt sind.

Fahrer und Beifahrerluke des Basisfahrzeuges bleiben serienmässig.

In natürlicher Umgebung zeigt sich der wirkungsvolle Effekt der aufwendigen Tarnung. Das Fahrzeug verfügt nur über vierstellige Fahrzeugnummern.