Die Entwicklung des Räumer S durch Krupp ging auf eine Forderung von des Waffenamtes (In. 5) vom 16.09.1940 zurück. Mit dem Fahrzeug sollten Minen zur Detonation gebracht werden, ohne die Besatzung dabei zu gefährden. Die Fertigstellung des Versuchsfahrzeugs verzögerte sich jedoch bis Ende 1944. Gegen Kriegsende wurde das Fahrzeug durch Alliierte Truppen in Hillersleben erbeutet.

Als Basis dient ein schon gebautes Modell in 1:35 von Takom.

Ich habe das Modell farblich und mit Detailbemalung überarbeitet, damit das Farbenspiel des Mengende-Rostanstrichs die gewaltigen Proportionen des Räumers betont.

Chipping, Tiefe und Trockenbemalen in verschiedenen Rosttönen bringen Realismus ans Modell.

Gerade der gewaltige Knickmechanismus verdient Beachtung.

Dazu kommt der Kontrast zu Gummistollen auf den Stahlrädern.

Als Base baue ich analog zu dem Originalbild eine Werkhalle, die den Räumer aufnehmen kann.

Neben dem Betonboden bieten die Backsteinmauern einen entsprechenden Kontrast.

Details dafür bietet u.a. Zurüstsets von Miniart, wie hier die Rohrleitungen an der Wand.

Das fertige Diorama bekommt dazu zwei Mechaniker von Tamiya.

So kann man den Prototypen gut in Szene setzen.

Die Schlüsselszene ist dabei oben auf dem Stahlkoloss.

Die Figuren liefern dabei den hier besonders wichtigen Größenvergleich.

In der Werkhalle geht es eng zu. Aber das dicht gedrängte Diorama zieht den Betrachter so hinein.

 Insgesamt ein spannendes Aufpimpen eines fertigen Modells.