Für die Darstellung einer Feuerlöschszene bei einem Waldbrand und dem Einsatz neuester Drohnentechnik auf einem Messestand wird ein Diorama im Masstab 1:48 aufgebaut.
Das Display berücksichtigt in seiner Grundfläche dabei die Rautenform des Firmenlogos. Die Größe des Dioramas wird rund 240x240cm betragen und so in vier Modulen angelegt. Zentral die Löschszene in einem Waldabschnitt. Das Diorama wird dramatisiert mit LED Beleuchtung für den Brandherd( rund 100 LEDs) und natürlich Blaulicht für die Feuerlöschfahrzeuge.
Die Gebäude in 1:48 werden scratch gebaut, 25 Hochstammfichten liefert ein versierter Baummodellbauer. Die Elektronik kommt von Lichtspiel, Krefeld.
Zwanzig Feuerwehrleute in 1:48 kommen als 3D Druck von 3Drifter-Miniatures aus Köln. Also ein klassisches Netzwerk-Projekt.
Der Rohaufbau auf dem vierteiligen Modul von 240x240cm gibt die zentrale Platzierung des Waldbrandes, den asphaltierten Straßenverlauf, die drei Häuser und die zwei Hügelketten vor. Nach Freigabe kann hierauf die Landschaftsgestaltung beginnen.
Die Häuser in 1:48 sind scratch gebaut und beinhalten zwei Landhäuser (Baunerwohnhäuser) und eine moderne Scheune.
Die Häuser sind jeweils auf eigene Grundflächen aufgebaut und werden bei Einsatz des Dioramas immer an die entsprechende Flächen im Diorama platziert.
Fünf Feuerwehrfahrzeuge im Masstab 1:48 zeigen das Verhältnis von Gebäuden zu Fahrzeugen. Neben Drehleiter-Fahrzeugen sind auch Unimog Truppfahrzeug und Rettungsfahrzeuge auf Mercedes Basis mit dabei. Die 1:48 Feuerwehrmänner sind ebenso schon als 3D-Druck vorhanden.
Die drei ländlichen Gebäude bekommen dezente Farbgebung, sodaß der Focus später auf der Löschszene liegt. Sie haben besonders die Aufgabe schnell für den Betrachter einen Größenvergleich zu ermöglichen. Hier eines der Landhäuser und die Scheune.
Drei verschiedene Feuergruppen werden zur Darstellung des Löscheinsatzes verwendet. Typischerweise kommen Löschtrupps verschiedener umliegender Ortschaft zum Brandherd, die dabei auch unterschiedliche Uniformen tragen.
Dazu gibt es zu den Rettungswagen entsprechende Sanitäter der Feuerwehren. Die Figuren haben entsprechend 1:48 rund 40mm Höhe.
Die beiden Hügelketten werden separat vorbereitet. Sie sollen als Felsstrukturen sich von dem umgebenden grasland abheben. Um das Display leicht zu halten, bestehen sie aus 90% Styrodurmaterial, natürlich Steine und etwas Grasgebüsch und die farbliche Gestaltung mit Höhen und Tiefen bringen dann Leben in die Landschaft.Die Elemente sind bis zu 100cm lang.
Auf den vier Modulen wird die Landschaft nach Layout aufgebaut. Hier können bis auf die Häuser und später höhere Büsche und die Bäume für die Waldbrandszene alle Elemente fixiert werden. So ist jedes Modul für sich nur 3-4 Kilo schwer, trotz 120x120cm.
Die Häuser bleiben neben Figuren und Fahrzeugen abnehmbar. Bäume und der Waldbrand selber nebst Leuchtelementen und Sound, sowie Kleinteilen wie Straßenpfähle werden beim Kunden selber final montiert.
Der Platz für den Waldbrand ist schon mittig im oberen Teil schwarz mit weißen Russpuren koloriert.
Neben den Hochfichten für die eigentliche Brandszene im Zentrum, werden eine Reihe von Laubbäumen angefertigt, die das übrige Gelände beleben. Sie kommen erst bei der Schlussmontage auf das Diorama.
Die Hochfichten für die eigentliche Waldbrandszene sind in diesem Masstab rund 20-25cm hoch und kommen von meinem geschätzten Partner baum.de, Andreas Pape. Sie werden dann bei dem finalen Aufbau in der Mitte des Dioramas über den LED's verklebt und anschließend mit Rauchwatte entsprechend in eine brennende Kulisse verändert.
Die reine Lichtinstallation für Feuerwehrfahrzeuge, Waldbrand und Soundmodul im Test. Diese Elemente werden bei dem finalen Aufbau dann von Waldboden, Bäumen und Fahrzeugen überdeckt und die Verkabelung dazu unter den Geländemodulen geführt.
Das 240x240cm große Display wird in zwei Teilen final zusammen gesetzt. Damit sind beide Teile transportfähig und werden auf der Messe in einem schönen Bodensockel vereint. Darüber filmt die Feuerwehrdrohne die Szene und überträgt ihren Kamerablick auf einen großen Screen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Einbau der Licht- und Soundinstallation. In der Aufbauphase werden alle Komponten auf ihre Wirkung getestet und so zb. das Blaulicht der Fahrzeuge doch dann in die Fahrzeuge selber eingebaut. Die Lautsprecher der Soundinstallation kommen in die Bodenplatte und entwickeln genug Lautstärke für einen Anlockeffekt auf 5 Metern. Sie stellen sich neben dem flackernden Brandlicht als wichtigen Faktor für die Attraktivität der Szene dar.
Ein Teil der Hochfichten in der Mitte werden ebenso brennend dargestellt, dazu der Waldboden mit Streu überdeckt, der das LED-Gitter überdeckt. Der Effekt ist verblüffend, es brennt in 1:48.
Sind die beiden Dioramemsegmenten aneinander verschoben rückt der Brandherd deutlich an die gefährdeten Häuser heran. die fünf Feuerwehrfahrzeuge sind um den Brandherd gruppiert. Die Feuerwehrfiguren selber kommen erst auf der Messe aufs Display.
Die scratch gebauten 1:48 Bauernhäuser machen sich jetzt auf ihrem Display ganz natürlich. Sie sind wichtig für die schnelle Größenorientierung des Betrachters.
Das Set eignet sich auch für die Kommunikation in den sozialen Medien am Eröffnungstag auf der Interschutz 2026 in Hannover.
Das Diorama ist mit Licht und Sound auch ein Magnet auf einer gut besuchten Messe.