Das originale Dokument des Werkstattzuges der Panzerjägerabteilung 17 von Ende 1944 zeigt die Mannschaft zusammen mit ihrem erbeuteten Sherman M4A2, der als Bergewanne genutzt wird, bei einem Motorwechsel und einem Dreibeinkran. Dabei handelt es sich offentsichtlich um einen erbeuteten russischen Sherman Panzer, der im Rahmen des Lend&Lease Programms in großer Anzahl an die Rote Armee geliefert wurde. Diese Fahrzeuge waren als Beute sehr begeht, waren sie doch einfach zu warten, zuverlässig und im rückwärtigen Raum durchaus gut einzusetzen. Als Bergewanne wurde in der Regel der Turm entfernt, um Kraftstoff zu sparen und mehr Zugleistung zu bekommen. Die Fahrzeuge wurden natürlich mit großen Balkenkreuzen versehen, damit sie schnell als nun deutsches Fahrzeug erkannt wurden.

Als Basis für die Dioramaszene in 1:35 dient der Sherman M4A2 von Zwesda aus der Urkraine, der auch über die richtigen Metallketten verfügt. Er kann im Rohbau als Wanne gebaut werden. Dabei wird die Turmöffnung mit einer runden Holzplatte verschlossen.