Die „7,7-cm-Feldkanone 96 n.A.“ (neuer Art) war ein von Krupp und Rheinmetall entwickeltes deutsches Artilleriegeschütz. Das ab 1904 eingeführte Feldgeschütz verschoss Munition im Kaliber 77 mm und prägte als Standardwaffe der leichten Feldartillerie die Gefechte im Ersten Weltkrieg.

Für einen Sammler, der in seiner Familie Angehörige hat, die die Feldkanone 7,7cm bedient haben, wird ein entsprechendes Modell in 1:32/35 erstellt. Der nur noch im grauen Markt erhältliche und schon 30 Jahre Bausatz von Emhar beinhaltet das seltene Geschütz und kommt von privat aus UK. Die darin enthaltene Bedienung ist heute nicht mehr vertretbar und wird durch WW1 Soldaten von ICM ersetzt.

Das Ganze in eine kleine Stellung eingesetzt, macht das kleine Geschütz besser erlebbar.

Die Erdstellung wird mit Balsaholz und Accessoires augekleidet und die Landschaft drumherum mit Vegetation ergänzt. Die vier deutschen Soldaten scharen sich dynamisch hinter das Schutzschild und den Erdwall.

Granaten und die persönliche Ausrüstung gehört ebenso in die Stellung. Das Geschütz ruht in kleinen Holzkeilen auf einem Bohlenboden, der den Rückstoss besser auffängt.

Das Geschütz ist normaler von Pferdegespannen gezogen und hat hier die dafür typischen Speichenräder. Die Geschütze der Reichwehr sind in Grau gehalten, die Bedienung trägt im Einsatz den einfachen Reichswehrhelm.

Der Geschützführer löst den Schuss über ein Seil am Verschluss aus. Lade- und Richtschützen sind jeweils vorne am Geschütz platziert.

Das M96 hat einen einzelnen, festen Erdsporn, der auch als Anhängedeichsel dient. Hier sind schon drei weitere Granaten für das Nachladen bereitgestellt.

Die Stellung ist entsprechend eng, ein begrenzter Seitenrichtbereich ist innerhalb der Stellung möglich. Die Handwaffen der Artilleristen stehen ebenso daneben bereit.

Hinter dem Stracheldrahtverhau lugt das kurze Kaliber über den Erdwall. Das M96 war nicht für Steilfeuer, sondern ehre für direktes Richten gedacht.

Das Diorama hat nur 20x20cm und ist damit schön regaltauglich.